PLATT

In Hamburg gibt es
zahlreiche plattdeutsche Angebote.
Neben eher privaten Gesprächskreisen bieten auch Rundfunk und Fernsehen Möglichkeiten Platt zu erleben.

Von der Sendung Hör mol´n beten to
hat sicher schon fast jeder gehört.
Wer sich täglich informieren will und Lust hat platt-Vokabeln zu lernen, informiert sich täglich bei den Norichten op Platt.

Hamburger Platt ist laut wikipedia:

Unter dem Begriff Hamburger Platt werden alle in Hamburg gesprochenen Varietäten des Niederdeutschen zusammengefasst, wobei „Platt“ als Kürzel für Plattdeutsch steht.

Das Hamburger Platt wird zumeist in zwei Gruppen eingeteilt, in denen sich der alte (heute kaum mehr erkennbare) kulturelle Gegensatz von Geest und Marsch widerspiegelt:

Als Geest-Platt werden die Mundarten bezeichnet, die auf der Geest gesprochen werden, also nicht unmittelbar an der Elbe, sondern weiter davon entfernt, namentlich weiter nördlich, denn Hamburg liegt eigentlich am Nordufer der Elbe. Daher ähnelt das Geest-Platt auch stark dem Holsteiner Platt.

Als Marsch-Platt werden dagegen die Mundarten bezeichnet, die in der Marsch, dem elbnahen Überschwemmungsgebiet, gesprochen werden. Bekannt ist das Finkenwerder Platt, besonders, weil aus Finkenwerder viele Dialektschriftsteller stammen, aber es gibt auch das Vierländer Platt, das Platt des Alten Lands, das Harburger Platt und andere. Auch das sogenannte Hafenplatt, das früher viel im Hamburger Hafen und auf St. Pauli gesprochen wurde, gehört in diese Gruppe.

Die wichtigsten Unterschiede bestehen bei den Vokalen und bei der Realisierung des Phonems b. Eine kleine, beispielhafte Übersicht über die Unterschiede zwischen der Geest- und der Marschvariante:

Geest Marsch Hochdeutsch
geven geben geben
maken moken machen
höörn heuern hören
Köök Köök Küche
töven teuben warten
baven boben oben

 

Gemeinsam mit der plattdeutschen Bibliothek
haben wir diese Aktivitäten-Seite erstellt,
in die alle Platt-Aktivitäten von Hamburg eingepflegt werden können.

Ricarda

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